Oman - Offroad Track durch die Wahiba Sands von Nord nach Süd

01.02.2020 von Meiky

Es gibt zwei Strecken die fast parallel verlaufen. Die westliche Strecke ist etwas länger und man kommt im Landesinneren an der Straße "32" wieder raus, genauere Infos haben wir nicht, da wir die östliche Route gefahren sind.

      Die östliche Route, die am Meer endet, ist bei MapsMe unter „Desert Path“ vermerkt und recht genau, aber natürlich nicht zu 100%. Die Strecke erklären wir mit Koordinaten und kurzen Beschreibungen.

Distanz etwa 146 Kilometer von Al Mintirib durch die Wüste Wahiba Sands zum Meer

  • N22.40842 / O58.78457, Km0, Einstieg in die Wüste, noch stark frequentiert wegen der Wüsten Camps
  • N22.21341 / O58.76640, Km22, Entweder den direkten Weg hoch auf die Anhöhe oder eine Doppel S-Kurve fahren
  • N22.10395 / O58.76100, Km34, Letztes Camp „1001 Nights“; danach werden die Spuren weniger, Sanddünen beginnen
  • N21.97877 / O58.75919, Km49, Wegpunkt
  • N21.78888 / O58.76343, Km70, Wegpunkt
  • N21.61570 / O58.80850, Km91, Moschee; es folgen die letzten kniffligen Sanddünen
  • N21.49793 / O58.85606, Km106, Wegpunkt; Sanddünen nehmen ab; Piste wird besser
  • N21.31213 / O58.90128, Km128, Wegpunkt; Piste wird besser und sichtbarer
  • N21.15596 / O58.93620,Km146, Ende der Strecke. (Sie haben Ihr Ziel erreicht)
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Offroad Track durch die Wahiba Wüste
Koordinaten mit kurzer Beschreibung
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Bezüglich Orientierung ist die Strecke nicht allzu schwer befahrbar, wichtig ist den Reifendruck zu reduzieren, da der Sand stellenweise sehr weich ist. Festgefahren haben wir uns trotz 3 Tonnen Reisefahrzeug nicht. Wir senkten den Luftdruck sogar auf 0,5 bar, aber auch nur weil wir wissen, dass bei der Rad-Reifen-Kombi die wir haben die Reifen nicht von der Felge rutschen. Der Pfad ist fast immer gut sichtbar, die Sanddünen nicht sehr hoch, aber manchmal muss man von der Route leicht abweichen, um die ein oder andere Sanddüne zu umfahren. Micha ist auch ein paar Mal ausgestiegen, auf die Düne gelaufen und zeigte mir in welcher Richtung es auf oder nach der Düne weiterging. Lieber einmal zu oft die Strecke abgegangen, als am anderen Ende ins Ungewisse zu fahren. Wir fahren anfangs Sanddünen vorsichtiger an und rutschen lieber rückwärts wieder runter, um dann erst beim zweiten Versuch mehr Anlauf zu nehmen. Das ist der bessere Weg bevor man zu schnell ist und sich den Landy demoliert. Übernachtungsplätze haben wir nicht aufgelistet, einfach da anhalten wo es am schönsten ist. Platz ist genügend da.


Fazit:

Für die Strecke benötigt man keine High-End-Sand- und Wüstenerfahrung, allerdings sollte man vorab schon mal ausprobiert haben, wie sich das eigene Fahrzeug im weichen Sand verhält und ein paar Grundregeln befolgen:

 

/ Reifendruck reduzieren, mindestens 50 % bis 75 %

/ morgens, wenn es noch nicht so heiß ist, ist der Sand etwas härter

/ Dünen immer so gut es geht im rechten Winkel rauf- oder runterfahren

/ Dünen von der Wind zugewandten Seite befahren, der Sand ist deutlich härter als die Wind abgewandte Seite; klar kann man sich das nicht immer aussuchen.

 / Beim Herunterfahren etwas schneller fahren als der Sand rutschen kann, sonst kann sich das Fahrzeug verdrehen und kippen.

 / Nicht bremsen, sondern ausrollen lassen, sonst schiebt man den Sand vor dem Reifen her und erschwert sich so unnötig das Anfahren.

 / Will man anhalten, dann am besten auf einer Stelle mit festem Sand oder dort, wo es leicht abwärts geht

 / Um die Kupplung zu schonen ist die richtige Gangauswahl wichtig. Wir machten die beste Erfahrung in der Untersetzung im dritten Gang. Bei langsamer Fahrt zieht der Landy noch gut durch und man kann den Gang auch gut ausdrehen um Geschwindigkeit aufzubauen.

Wir fanden es nicht zwingend notwendig die Strecke mit zwei Fahrzeugen zu befahren, sofern man sich auf oder in der Nähe des Wüstentracks befindet. Der Track ist frequentiert und es kamen am Tag mindestens fünf Autos entgegen, die man bei einer Panne um Hilfe fragen könnte. Übernehmen dafür aber keine Garantie. So war es wie wir es erlebten. Die Strecke ist in einem Tag machbar. Wir empfehlen jedoch, sich etwas Zeit zu lassen und mindestens ein bis zwei Nächte in der Wüste zu verbringen. Hier geht es zum Offroad Track, Kalksteinformationen an der "31"




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