Offroad Track zu den Kalksteinpilzen an der 31

01.02.2020 von Meiky

Die Strecke, die den Oman von Nord nach Süd oder umgekehrt durch das Landesinnere durchzieht, kann kaum langweiliger sein. Beginnend in Salalah bis nach Nizwa fährt man über 870 Kilometer hauptsächlich durch eine Kieswüste. Allerdings gibt es unterwegs doch etwas Interessantes anzuschauen. Einsame Kalksteinformationen, die eine willkommene Abwechslung zur langweiligen Fahrt darstellen.

Unsere Beschreibung der Strecke erfolgt von Süd nach Nord. Somit haben wir uns auch den Kalksteinformationen von Süden her genähert. Wir schätzen die Distanz des gesamten Wegs, beginnen und endend bei der Hauptstraße, auf etwa 45 Kilometer. Exakt können wir es nicht mehr sagen, da uns unglücklicherweise der Tracker dort ab und zu im Stich gelassen hat.

  • N21.25719 / O57.20441,   Verlassen der Teerstraße nach Osten auf Piste; ca. 11 km
  • N21.21169 / O57.29732,   Verlassen der Piste nach Norden; erste Kalksteinfelsen in Sichtweite
  • N21.22927 / O57.30709,   Übernachtungsplatz
  • N21.26421 / O57.31618,    Wegpunkt, Kalksteinformationen
  • N21.27043 / O57.31260,   Wegpunkt, Kalksteinformationen
  • N21.28713 / O57.31455,    Wegpunkt, Kalksteinformationen
  • N21.29701 / O57.31122,    Beginn der Piste; Piste nach Westen folgen Richtung Teerstraße
  • N21.37716 / O57.25646,   Ziel: eine Tankstelle an der Teerstraße
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Offroad Track zu den Kalksteinpilzen an der "31"
Koordinaten mit kurzer Beschreibung
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Orientierung:

Es gibt kaum Pisten, gelegentlich ein paar Spuren. Hauptsächlich fährt man querfeldein und muss sich seine Spur suchen. Hat man die Kalksteinsteinfelsen gefunden, kann man sich kaum mehr verfahren, da sie nach Osten gerichtet sind. Es gehört schon etwas Enthusiasmus dazu, die Kalksteinpilze zu umrunden. Wahrscheinlich gibt es bestimmt auch die ein oder andere Piste, gefunden haben wir sie allerdings nicht und sind zum Teil etwas umher geirrt.

 


Fazit:

Die Kalksteingebilde, die sich teilweise als witzige Pilzformen zeigen, stellen eine tolle Abwechslung zur eintönigen Strecke durch die Kieswüste dar. Eigentlich ein „Muss“ und eine tolle Gelegenheit einzigartige Übernachtungsplätze zu finden. Man sollte für den kleinen Abstecher jedoch Zeit einplanen, da man teilweise nur langsam vorankommt. Außerdem gibt es wahnsinnig viele schöne Fotomotive und einiges zu erkunden, stellenweise kann man in die Canyons bis zu 150 Meter hineinfahren oder -laufen. Wir verbrachten dort zwei Nächte und waren einen guten halben Tag beschäftigt um uns alles anzuschauen. Teilweise ist der Boden sandig oder der Kies etwas weich, daher ist es nicht verkehrt, den Luftdruck der Reifen etwas zu reduzieren.

Wir finden, es ist nicht zwingend notwendig sich mit zwei Fahrzeugen zu den Kalksteinpilzen zu begeben. Man ist von der Hauptstraße maximal 15 Kilometer entfernt, sodass man im Notfall die „31“ auch zu Fuß erreichen würde, um Hilfe holen zu können. Aber das ist wie immer unsere persönliche Einschätzung und jeder muss selber entscheiden, ob er es ebenfalls so machen möchte. Wir übernehmen an dieser Stelle keinerlei Garantie.

Wir empfehlen, sich für den Ausflug etwas Zeit zu lassen und mindestens ein bis zwei Nächte in der Mondlandschaft zu verbringen. Wir haben drei Tage lang niemanden gehört oder gesehen.

Hier geht es zum Offroad Track, Durch die Wahiba Sands




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