27.05.2026 von Meiky
So … wir machen einfach weiter mit den Sehenswürdigkeiten in Cornwall.
Küste, Küste, Küste
Für uns ging es weiter entlang der Küste nach Polperro. Ein kleines, autofreies Fischerdorf mit engen Gassen, weißen Häusern und einem Hafen: Genau so, wie man sich ein authentisches englisches Küstendorf vorstellt.
10.05.2026 von Meiky
Traumwetter und fast kein Regen!
Ja, ab dem Tag der Anreise mit der Fähre von Calais nach Dover hatten wir praktisch keinen Regen. Manchmal war der Himmel bedeckt, aber meistens hatten wir Sonnenschein. Ausgerechnet an Michas Geburtstag erwischte uns ein halber Tag Regen. Selten, dass es das Wetter so gut mit uns meint – normalerweise reist die Regenwolke eher mit uns mit.
Dezember 2017 von Meiky
Nachdem wir uns zwei Tage Edinburgh angsahen, sind wir bis zur Nordspitze Schottlands gefahren und besichtigten noch die Insel Iona und Sky. Ende Oktober ist Schottland sehr ruhig, aber es kann auch täglich regnen und man tut sich etwas schwerer B&B´s zu finden, da viele dieser Häuser in den Wintermonaten kein B&B anbieten.
Wir denken, es ist aber immer noch leichter als zur Hauptsaison, es sei den man bucht dann alles im Voraus.
Dezember 2017 von Meiky
In England war ich immer mit den Jungs zum Radfahren, genauer gesagt zum BMX fahren.
Rund um London, vorallem im westlichen Teil gibt es die weltbesten BMX-Spots. Auf nur 10 Kilometern finden sich 3 local-spots wie sie besser nicht sein könnten.
Zum Teil handelt es sich um „Secret Spots“, die tief im Wald versteckt sind und nur die Locals wissen wo sie sich befinden. Wenn man es schafft einen Trails & Dirt Spot ausfindig zu machen, ...
Cornwall
19.05.2026 von Meiky
So … wir machen einfach weiter mit den Sehenswürdigkeiten in Cornwall.
Küste, Küste, Küste
Für uns ging es weiter entlang der Küste nach Polperro. Ein kleines, autofreies Fischerdorf mit engen Gassen, weißen Häusern und einem Hafen: Genau so, wie man sich ein authentisches englisches Küstendorf vorstellt.
Anschließend entschieden wir uns, ein bisschen Strecke zu machen, und fuhren bis zum Lizard Point, dem südlichsten Punkt Englands. Dort unternahmen wir eine Wanderung entlang der Küste bis zur Kynance Cove, eine der bekanntesten Buchten der Region mit türkisfarbenem Wasser, Felsen und kleinen Höhlen.
St. Michael’s Mount
Bis wir vor Ort auf der großen Insel waren, wussten wir gar nicht, dass es in England tatsächlich ein Pendant zum Mont-Saint-Michel in der Normandie gibt. Name und äußeres Erscheinungsbild sind dem französischen Vorbild erstaunlich ähnlich.
Wie beim Mont-Saint-Michel liegt die Anlage auf einem Felsen im Meer. Hier thront eine Burg, die nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist. Bei Flut wird der Weg komplett vom Wasser verschluckt. Die Anlage stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und wurde über die Jahre zu einer Festung und später zu einem Herrenhaus ausgebaut. Auch wenn St. Michael’s Mount deutlich kleiner ist als das französische Vorbild, wirkt es fast wie eine Mini-Version davon. Nur eben auf Englisch.
Mousehole
Ein weiterer kleiner Küstenort, den wir uns angeschaut haben, war Mousehole. Das ehemalige Fischerdorf mit seinem kleinen Naturhafen gilt als einer der schönsten Orte Cornwalls und war früher ein wichtiger Hafen für Fischerei und Handel.
Land’s End
Dann sind wir endlich am westlichsten Punkt des englischen Festlands angekommen: Land’s End.
Land’s End selbst ist weniger spektakulär als erwartet. Es gibt zwar wieder interessante Felsformationen, aber der eigentliche Höhepunkt war für uns die Wanderung zum Pedn Vounder Beach. Der Strand ist nicht besonders stark besucht, was vermutlich auch daran liegt, dass man die letzten zehn Meter die Klippen hinunterklettern muss. Aber genau das macht ihn am Ende auch ein bisschen besonders.
The Lego Beach & Holywell Bay Beach
Weiter entlang der Nordküste Cornwalls: erster Stopp Perranporth. Der Ort hat nicht nur einen riesigen Sandstrand, sondern dieser ist unter Insidern auch als „Lego Beach“ bekannt.
Der Grund dafür ist, dass 1997 das Containerschiff Tokio Express während eines Sturms vor der Küste Cornwalls mehrere Container verloren hat. Darunter auch einer mit fast fünf Millionen Legosteinen.
Das Verrückte daran ist: Viele der Steine hatten Meeresmotive wie Kraken, Taucherflaschen, Ruderboote oder kleine Harpunen. Tatsächlich werden bis heute noch einzelne Lego-Teile an den Stränden rund um Cornwall gefunden. Wir haben leider aber keine Legokrake gefunden.
Bei unserem Traumwetter wirkten viele Strände mit dem türkisfarbenen Wasser fast schon karibisch. Deshalb machten wir auch bei Holywell Bay Beach eine kleine Pause.
Bedruthan Steps
Die riesigen Felsformationen direkt vor der Küste sehen wirklich beeindruckend aus. Leider darf man seit gut sieben Jahren nicht mehr hinunter auf den Strand. Offiziell ist der Strand wegen Erdrutschgefahr gesperrt. Ganz ehrlich: Wir finden das etwas übertrieben. Am Ende sollte doch jeder selbst entscheiden können, ob er das Risiko eingehen möchte oder nicht. Leider scheint man daran derzeit auch nichts ändern zu wollen, was wir wirklich schade finden.
Port Isaac
Ein kleines, authentisches und fast autofreies Fischerdorf mit natürlichem Hafen, engen Gassen und weißen Häusern. Solche Orte gibt es gar nicht so oft in Cornwall.
Wochenende
Wir brauchten auch mal wieder ein Wochenende. Das bedeutet für uns zwei bis drei Tage, an denen wir einfach etwas entspannen wollten, arbeiten, Fotos sichern, Blog schreiben, etc. Auf einem riesigen ehemaligen RAF-Stützpunkt (Royal Air Force) entdeckten wir schließlich einen richtig schönen Platz zum Übernachten. Und wie so oft in England wurden wir auch dort wieder von frei herumlaufenden Ponys überrascht. Am letzten Abend kamen sie ganz nahe zu uns, wahrscheinlich haben sie sich an uns gewöhnt!
Tintagel Castle
Die Burgruine liegt spektakulär auf den Klippen direkt am Meer und ist eng mit der Legende um König Artus verbunden. Der Sage nach soll Artus hier geboren worden sein. Die ersten Befestigungen an diesem Ort stammen bereits aus dem frühen Mittelalter, die eigentliche Burg wurde jedoch im 13. Jahrhundert errichtet. Historisch belegt ist die Artus-Geschichte zwar nicht, aber die raue Küstenlandschaft, die Höhlen und die dramatischen Klippen passen perfekt zu den alten Legenden. Genau deshalb zieht Tintagel bis heute unzählige Besucher an. Der Eintrittspreis von 21 Euro ist allerdings mal wieder gesalzen.
Clovelly
Das kleine Fischerdorf an der Nordküste Devons wirkt fast so, als wäre dort irgendwann einfach die Zeit stehen geblieben. Autos gibt es im eigentlichen Ort keine. Die steilen, gepflasterten Gassen sind dafür viel zu eng. Stattdessen werden Waren teilweise heute noch mit Holzschlitten transportiert. Besonders schön ist der kleine Hafen am Ende des Dorfes, eingerahmt von weißen Häusern und steilen Klippen. Der Ort selbst wirkte aber eher wie ein Freilichtmuseum.
Lynton und Lynmouth
Die beiden Orte liegen spektakulär übereinander an der Steilküste und sind durch die berühmte Lynton and Lynmouth Cliff Railway miteinander verbunden. Das Besondere daran ist, dass die Bahn seit 1890 komplett wasserbetrieben fährt. Dabei wird Wasser in die Tanks des oberen Wagens geleitet, wodurch dieser schwerer wird und den unteren Wagen allein durch Schwerkraft nach oben zieht; völlig ohne Motor und einmalig auf der Welt.
Im unten liegenden Küstenort Lynmouth mündet ein Fluss ins Meer. Der Ort ist vor allem für seine dramatische Geschichte bekannt. 1952 kam es hier nach extremen Regenfällen zu einer schweren Flutkatastrophe, bei der große Teile des Ortes zerstört wurden.
Heute wirkt davon allerdings kaum noch etwas sichtbar, stattdessen findet man ein sehr schönes Küstenstädtchen mit alten Häusern, kleinen Cafés und steilen Straßen Richtung Klippen.
Avebury
Dort befindet sich einer der größten Steinkreise Europas, und tatsächlich ist die Anlage sogar deutlich größer als Stonehenge. Während Stonehenge eher kompakt aufgebaut ist, verteilt sich Avebury über ein riesiges Gebiet mit mehreren Steinkreisen und Gräben. Mitten durch die Anlage verlaufen heute Straßen und sogar ein kleines Dorf ist dort. Historiker gehen davon aus, dass Avebury bereits vor über 4.500 Jahren errichtet wurde und vermutlich für religiöse oder zeremonielle Zwecke genutzt wurde, ähnlich wie Stonehenge.
Wir fanden Avebury im Vergleich zu Stonehenge deutlich angenehmer zum Anschauen. Es wirkt ursprünglicher, man kann noch direkt zwischen den Steinen hindurchlaufen. Die Steine stehen mitten auf Feldern mit Schafen und der Eintritt ist kostenlos. Man kann Stonehenge und Avebury nicht wirklich vergleichen. Beide sind auf ihre eigene Art definitiv sehenswert. Außerdem liegen sie nur etwa 40 Kilometer auseinander.
White Horse von Uffington
Ganz in der Nähe befindet sich außerdem das berühmte Uffington White Horse. Dabei handelt es sich um ein etwa 110 Meter langes Pferd, das direkt in den Hang aus weißer Kreide gearbeitet wurde.
Besonders beeindruckend ist das Alter: Das White Horse stammt vermutlich aus der späten Bronzezeit oder frühen Eisenzeit und ist damit über 3.000 Jahre alt, deutlich älter als viele andere Kreidefiguren in England. Am besten erkennt man es übrigens aus der Luft, da man vom Boden oft gar nicht die komplette Form sieht.
Straßen
Die Straßen in Cornwall sind teilweise wirklich anstrengend. Viele davon sind extrem schmal, oft nur einspurig und es gibt kaum Möglichkeiten zum Ausweichen. Gut ausgebaute Landstraßen sind eher die Ausnahme. Dadurch kommt man meist deutlich langsamer voran, als man eigentlich denkt.
Dafür sind entlang der Strecken immer wieder schöne Fotomotive zu finden und vereinzelt auch alte Steinkreise, was das Vorankommen nochmal verlangsamt!
Südengland
10.05.2026 von Meiky
Traumwetter und fast kein Regen!
Ja, ab dem Tag der Anreise mit der Fähre von Calais nach Dover hatten wir praktisch keinen Regen. Manchmal war der Himmel bedeckt, aber meistens hatten wir Sonnenschein. Ausgerechnet an Michas Geburtstag erwischte uns ein halber Tag Regen. Selten, dass es das Wetter so gut mit uns meint – normalerweise reist die Regenwolke eher mit uns mit.
„Fünf-nach-zwölf-Regel“ und Linksverkehr
Wir sind Fans von englischen Kreisverkehren. Sie sind meist größer als in Deutschland und oft deutlich übersichtlicher. Eigentlich gibt es nur eine wichtige Regel: die „Fünf-nach-zwölf-Regel“. Man stellt sich den Kreisverkehr einfach wie ein Ziffernblatt vor. Wichtig bleibt aber: Schilder und Straßenmarkierungen haben immer Vorrang.
Links abbiegen (erste Ausfahrt, ca. „9 Uhr“)
• Links blinken beim Einfahren
• In der linken Spur bleiben
• Beim Verlassen weiter links blinken
Geradeaus (ca. „12 Uhr“)
• Kein Blinker beim Einfahren
• Spur je nach Markierung wählen
• Links blinken, sobald man die Ausfahrt nimmt
Rechts abbiegen / weiter herum (nach „12 Uhr“)
• Vor dem Kreisverkehr rechts einordnen
• Rechts blinken und Spur halten
• Nach der letzten Ausfahrt bevor es raus geht auf links wechseln und ausfahren
Mal wieder Linksverkehr. Obwohl wir schon viele Länder mit Linksverkehr mit dem Landy bereist haben, ist es immer wieder eine Umstellung. Aber nach zwei Tagen ist man wieder drin – vor allem, wenn Micha beim Abbiegen zusätzlich die richtige Richtung und Straßenseite vorgibt.
Dover Castle und Kreidefelsen
Wir haben in Südengland unglaublich viel besichtigt, daher hier nur eine etwas kürzere Auflistung der Sehenswürdigkeiten – sonst wird das hier irgendwann ein Reiseführer.
In Dover angekommen ging es direkt zum Dover Castle und zu den berühmten Kreidefelsen. Von dort aus machten wir uns auf den Weg Richtung Whitstable.
Straßenschilder
Schon nach kurzer Zeit wurde klar: England hat nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch einen ganz eigenen Humor. Ein Straßenschild zeigte uns: ½ Meile nach Ham und 3 Meilen nach Sandwich. In Sandwich selbst gibt es dann auch noch eine „No Name Street“. Später entdeckten wir zusätzlich noch Panzerblocker aus dem Zweiten Weltkrieg auf einer Wiese.
Reculver und Whitstable
Auf dem Weg nach Whitstable machten wir noch einen kurzen Halt bei den Reculver Towers.
Dabei handelt es sich um die Überreste einer ehemaligen römischen Festung und einer später darauf erbauten Kirche aus dem Mittelalter. Heute stehen nur noch die zwei markanten Türme direkt an der Küste – ziemlich beeindruckend, vor allem weil das Meer sich über die Jahre immer weiter herangefressen hat.
Für Micha war Whitstable eine kleine Reise in die Vergangenheit. Sie war mit 13 Jahren für einen Sprachkurs dort und wohnte zusammen mit drei Freundinnen bei einer Gastfamilie. Dort hin gelockt hat sie mich allerdings mit Austern.
Wir liefen am Strand entlang, schlenderten durch die Stadt – und ja, natürlich gab es wieder Austern. Was soll man sagen: Wenn es sie schon überall gibt, muss man sie auch essen.
Kreidezeichnungen aus der Luft
In England gibt es an mehreren Stellen riesige Kreidezeichnungen, die man vom Boden oft gar nicht richtig erkennt. Also haben wir die Drohne ausgepackt und uns das Ganze aus der Luft angeschaut.
• Das Folkestone White Horse:
Ein etwa 90 Meter langes, in den Hang gearbeitetes Pferd aus weißer Kreide. Die Linien sind ungefähr 30 bis 60 Zentimeter dick. Wirklich alt ist es allerdings nicht – es stammt erst aus dem Jahr 2003.
• Das Litlington White Horse:
Es stammt aus dem Jahr 1924 und ist etwa 28 Meter lang sowie 20 Meter hoch.
• Der Long Man von Wilmington:
Eine etwa 72 Meter große menschliche Figur, die vermutlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammt – auch wenn der genaue Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Vermutlich hatte sie eine religiöse oder symbolische Bedeutung. Heute steht sie einfach da und schaut ins Tal.
Bodiam Castle
Eine klassische mittelalterliche Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, komplett von einem Wassergraben umgeben. Sie wurde ursprünglich weniger zur Verteidigung gebaut, sondern eher als repräsentatives Wohnschloss – sieht aber trotzdem genau so aus, wie man sich eine Burg vorstellt.
Wandern entlang der Kreideküste
Ab hier ging es dann richtig los mit unseren Wanderungen.
Erster Stopp: Beachy Head – mit 162 Metern die höchste Kreideklippe Englands. Von dort aus wanderten wir weiter zum Birling Gap und schließlich zu den berühmten Seven Sisters.
Die Seven Sisters bestehen aus mehreren aufeinanderfolgenden Kreideklippen, die durch Erosion entstanden sind. Wind, Regen und das Meer tragen das weiche Gestein seit Jahrtausenden ab – dadurch entstand diese wellenförmige Landschaft.
Wildcampen? Vergiss es.
Zwischendrin musste Micha wieder arbeiten – und wir mussten uns erneut um einen Schlafplatz kümmern. Und ganz ehrlich: Wildcampen in Südengland kannst du eigentlich vergessen.
Wenn es keine Zäune gibt, gibt es Hecken.
Wenn es keine Hecken gibt, gibt es Tore.
Und wenn es Tore gibt, sind sie abgeschlossen.
Bestenfalls findet man noch einen einsamen Wanderparkplatz.
Also blieb uns nichts anderes übrig, als auf Campingplätze auszuweichen. Zum Glück gibt es viele Farmer, die ihre Wiesen zur Verfügung stellen. Kostet aber trotzdem noch etwa 15 bis 20 GBP pro Nacht – meist ohne jegliche Einrichtungen.
Stonehenge – teuer, aber irgendwie doch Pflicht
Dann kam das große Highlight: Stonehenge. Die berühmte Steinformation wurde etwa zwischen 3000 und 2000 v. Chr. errichtet. Die riesigen Steine wurden teilweise über hunderte Kilometer transportiert – wie genau, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass Stonehenge eine rituelle oder religiöse Bedeutung hatte, möglicherweise als Sonnenkalender oder Kultstätte.
Der Eintrittspreis liegt bei stolzen € 33,- pro Person – und eigentlich wollten wir es deshalb auslassen. Aber wie das so ist: Wenn man schon mal da ist …
Lustigerweise führt ganz in der Nähe eine kleine, kaum befahrene Schotterpiste vorbei, auf der wir sogar mit Blick auf Stonehenge übernachten konnten.
Corfe Castle & Jurassic Coast
Bevor es wieder an die Küste ging, machten wir noch einen Stopp beim Corfe Castle. Eine beeindruckende Burgruine aus dem 11. Jahrhundert, die dramatisch auf einem Hügel über der Stadt thront.
Die Jurassic Coast erstreckt sich von den Old Harry Rocks bei Swanage über etwa 152 Kilometer bis nach Exmouth.
An der Küste ging es dann weiter mit absoluten Highlights: die Old Harry Rocks, die Lulworth Cove – eine nahezu perfekt hufeisenförmige Bucht – und nur ein Stück weiter Durdle Door, eine natürliche Felsenbrücke aus Kalkstein.
Etwa 20 Kilometer östlich von Exeter gibt es noch einen sogenannten Fossil Beach, ebenfalls Teil der Jurassic Coast, die seit 2001 UNESCO-Weltnaturerbe ist. Bei Ebbe kann man dort am Strand entlanglaufen und tatsächlich Fossilien finden. Und die Einheimischen nehmen das ernst: Mit Hammer und Meißel bewaffnet wird dort fleißig im Gestein gearbeitet.
Dartmoor
Es ist ein weitläufiges Hochmoor im Südwesten Englands, geprägt von rauer Landschaft, Granithügeln (den sogenannten „Tors“) und vor allem viel Natur. Das Gebiet ist ein Nationalpark und bekannt für seine oft mystische Stimmung – Nebel, Wind und plötzlich auftauchende Felsformationen inklusive. Im kleinen Städtchen Widecombe-in-the-Moor gingen wir frühstücken. Und ja, Dartmoor ist auch bekannt für seine wilden Ponys – die laufen dort einfach frei herum. So saßen wir auf dem Dorfplatz beim Frühstück und hatten direkten Blick auf die Ponys. Besser kann man eigentlich nicht in den Tag starten. Danach, gut gestärkt, machten wir mehrere kleinere Wanderungen durch das Dartmoor.
Lydford Gorge
An der westlichen Grenze liegt Lydford. Dort wollten wir eigentlich durch eine Schlucht wandern, die allerdings wegen Bauarbeiten gesperrt war. Also blieb uns nur der Wasserfall White Lady – aber der hat sich definitiv gelohnt.
Schottland - 10 Tage Mietwagenreise Oktober 2010
Dezember 2017 von Meiky
Nachdem wir uns zwei Tage Edinburgh angsahen, sind wir bis zur Nordspitze Schottlands gefahren und besichtigten noch die Insel Iona und Sky. Ende Oktober ist Schottland sehr ruhig, aber es kann auch täglich regnen und man tut sich etwas schwerer B&B´s zu finden, da viele dieser Häuser in den Wintermonaten kein B&B anbieten.
Wir denken, es ist aber immer noch leichter als zur Hauptsaison, es sei den man bucht dann alles im Voraus. Für uns ist das Vorausbuchen selten eine Option, da wir oft am Vortag noch nicht wissen wohin die Reise führt. Wir sind von Edinburgh wieder abgeflogen und haben gefühlt alle Schlösser und Burgen besichtigt, die es in Schottland gibt. Den „Explorer Pass“ nutzten wir voll aus!
England - BMX Roadtrips
Dezember 2017 von Meiky
In England war ich immer mit den Jungs zum Radfahren, genauer gesagt zum BMX fahren.
Rund um London, vorallem im westlichen Teil gibt es die weltbesten BMX-Spots. Auf nur 10 Kilometern finden sich 3 local-spots wie sie besser nicht sein könnten.
Zum Teil handelt es sich um „Secret Spots“, die tief im Wald versteckt sind und nur die Locals wissen wo sie sich befinden. Wenn man es schafft einen Trails & Dirt Spot ausfindig zu machen, sehr gut fahren kann, nicht suizidgefährdet ist und anschließend beim Bauen und der Instandhaltung mithilft kann man sich zum nächsten Spot durchreichen lassen.
Die Regelung ist immer dieselbe „no dig - no ride“. Allerdings machen die Engländer immer noch große Unterschiede mit welchem Rad man dort willkommen ist. BMX wird lieber gesehen als MTB. Als BMX-Tourist hat man den Vorteil an mehreren Spots fahren zu dürfen. Die Locals haben nur ihren eigenen Spots und werden zum Teil an anderen Orten abgewiesen.
/ Hier eine kleine Liste von Orten wo man die Spots finden kann. Wenn Ihr nett fragt, gebe ich die Koordinaten evtl. durch...
/ Jimmy Pratt Leatherhead
/ Epsom
/ Woburn Sand
/ Wisley
/ Chertsey
/ Brockham
/ Hills & Mountains Trail
