Türkei - Ballons in Kappadokien, große Köpfe auf dem Nemrut Dagi und der Weg nach Georgien

The Michaels, Ballon Kappadokien, Camping, Seidenstrasse

12.06.2018 von Meiky:

 

Auf dem Weg von Alanya nach Kappadokien haben wir noch kurz den großen Salz See „Tuz Gölü“ besichtigt. Mit weißen Hügeln von aufgetürmtem Salz, einer begehbaren Salzfläche und rosa Seen in der Umgebung fanden wir den Tuz Gölü sehr spannend und er erschien uns wie aus einer anderen Welt.

 

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Türkei - Stinkbomben, verweste Hunde und Overlanderfeeling

The Michaels, Insel Chios, Pergamon, Türkische Ägäis

01.06.2018 von Micha:

 

Von der griechischen Insel Chios waren es nur 45 Minuten mit der Fähre ins türkische Cesme. Auf der Fähre hatten gerade mal ein weiteres Auto und unser Landy Platz gehabt. Ich muss sagen, ein bisschen hatten wir schon Angst, dass er hinten runter ins Meer fallen könnte. Aber alles ging gut und auch die Einreise in die Türkei war schnell und easy.

 

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Ballons in Kappadokien, große Köpfe auf dem Nemrut Dagi und der Weg nach Georgien

 

12.06.2018 von Meiky:

 

Tatsächlich konnten wir im Laufe der Zeit den Usprung des Schwefelwasserstoffgeruchs ausfindig machen: es handelte sich tatsächlich um den Abwassertank. Es ist wirklich unglaublich wie ein bisschen Abspülwasser etwas derartiges auslösen kann, aber gut: lässt man während der Fahrt den Stöpsel konsequent auf dem Abfluss draufkommt auch kein Schwefelgeruch mehr raus.

Auf dem Weg von Alanya nach Kappadokien haben wir noch kurz den großen Salz See „Tuz Gölü“ besichtigt. Mit weißen Hügeln von aufgetürmtem Salz, einer begehbaren Salzfläche und rosa Seen in der Umgebung fanden wir den Tuz Gölü sehr spannend und er erschien uns wie aus einer anderen Welt.

Unser erster Stopp in Kappadokien war der Ilhara Canyon und das Örtchen Selime, wo man die ersten Tuffsteine bewundern kann – und das alles ganz ohne Touristen.  Dieser Teil Kappadokiens wird nämlich kaum von Touristen besucht, obwohl er einiges zu bieten hat.

 

Die ersten beiden der drei Feiertage nach dem Ramadan verbrachten wir nahe des Dorfes Güzelyurt in der Einsamkeit auf einem Berg. Nur Schäfer kamen ab und zu des Weges. Dies stellte sich als sehr gute Idee heraus, da wir am dritten Tag der Feiertage nach Göreme aufbrachen und Göreme vor lauter türkischen Besuchern aus allen Nähten platzte, so dass sich der Verkehr bereits vier Kilometer vor der kleinen Stadt staute. Der Entschluss stand schnell fest, wir kehrten um und fuhren auf die Felsplateaus nahe  Göreme, um noch einen weiteren Tag abzuwarten und am frühen Morgen die Ballons über den Tälern zu beobachten.

So war es dann auch 5 Uhr morgens als wir von seltsamen Geräuschen geweckt wurden und als wir aus dem Bett kletterten waren die ersten Ballon schon in der Luft. Um 7 Uhr war der ganze Spuk wieder vorbei und wir frühstückten und schauten uns gleich morgens die ersten Highlights, wie das Göreme Freilichtmuseum an. Nachmittags waren wir deutlich fauler und haben uns in der Bar „Fat Boys“ breitgemacht, die wir auch die folgenden Tage des Öfteren aufsuchten.

Den vorletzten Tag haben wir vor der Agentur Butterfly Ballons verbracht und wir konnten früh am nächsten Morgen um 04:15 Uhr selbst unseren Ballonflug anpacken. Es waren wunderschöne 90 Minuten und echt spektakulär. Wir können eine Ballonfahrt nur jedem weiter empfehlen, vor allem die Agentur Butterfly Ballon. Es ist ein „must do“ wenn man in Kappadokien ist, selbst wenn es mit € 150,-- pro Person in der Reisekasse zu Buche schlägt.

An unserem letzten Tag in Kappadokien haben wir wiedermal erkannt, wie klein die Overland Welt doch ist, oder wie gut vernetzt sie ist. Wir trafen Guy und Sharon (www.truckedoff.com). Beide kommen aus UK und sind mit den www.overlandbirds.com und mit www.lizzybus.com in UK gut befreundet. Diese beiden wiederum trafen wir 2012/2013 in Südamerika an unterschiedlichen Stellen: In Bolivien die Overlandbirds und in Brasilien Lizzybus.

Wir verstanden uns super und sind ein paar Tage lang gemeinsam Richtung Nemrut Dagi gefahren. Das war das erste Mal, dass wir mit anderen Overlandern mehr als 24 Stunden zusammen gefahren sind. Leider trennten sich unsere Wege beim Nemrut Dagi, da die beiden einige Probleme mit ihrem Defender hatten, der die hohen Temperaturen nicht vertrug und so sind die beiden nach Malatya zu einer Werkstatt aufgebrochen. Wir sind sicher, dass sich unsere Wege in Zentralasien wieder kreuzen werden.

Nachdem wir das Grabmal mit den großen Steinköpfen und der Pyramide auf dem Berg Nemrut Dagi besichtigt hatten sind wir dann ziemlich zügig innerhalb von drei Tagen nach Georgien gefahren.


Stinkbomben, verweste Hunde und Overlanderfeeling

 

01.06.2018 von Micha:

 

Von der griechischen Insel Chios waren es nur 45 Minuten mit der Fähre ins türkische Cesme. Auf der Fähre hatten gerade mal ein weiteres Auto und unser Landy Platz gehabt. Ich muss sagen, ein bisschen hatten wir schon Angst, dass er hinten runter ins Meer fallen könnte. Aber alles ging gut und auch die Einreise in die Türkei war schnell und easy.

Doch dann sind in unseren ersten Tagen in der Türkei seltsame Dinge passiert…das komische Vorkommnis war eine Art Stinkbombe, die sich im Inneren unserer Wohnkabine ausgebreitet hatte. Von Tag zu Tag wurde der Gestank schlimmer. Dazu muss man sagen, dass er immer nur innerhalb der ersten 10 Kilometer am Tag aufgetreten ist und sich das stinkende Gas, beginnend in der Wohnkabine im ganzen Landy verbreitete. Meine alte Labor Nase stellte ziemlich schnell fest: H2S – Schwefelwasserstoff! Die Quelle: unklar.

 

Nach Recherchen im Internet könnte es der Abwassertank sein… allerdings waren wir auch nicht sicher, ob wir in Griechenland nicht aus Versehen LKW Diesel getankt hatten in dem der Schwefelgehalt höher wäre wie in normalem Diesel. Aber wie käme dieser dann in die Kabine? Und warum roch es dann nicht allgemein nach Abgasen?

 

So spülten wir den Tank ausgiebig mit Wasser und tankten in der Türkei erneut voll, um zu sehen was passieren würde. In Bergama begab sich Meiky während der ersten Fahrt des Tages nach hinten in die Wohnkabine um den Stinkherd auszumachen: aber nichts geschah! Bis darauf, dass ich auch noch von der Polizei aufgehalten wurde und wahrscheinlich nicht so recht erklären hätte können, warum sich mein Beifahrer statt auf dem Beifahrersitz in der Wohnkabine befindet, wenn ich nicht schnell wieder weiterfahren hätte dürfen.

 

So warten wir weiterhin ob es weitere Stinkbomben und Giftgasalarme geben wird, oder ob es sich nun erledigt hat und wir nie herausfinden werden, woran es lag…

 

Leider war der erste Stinkalarm nicht der letzte: auf der Autobahn lag ein armes Tier verteilt schon ein Weilchen rum und Meiky fuhr ausgerechnet mit dem rechten Hinterrad drüber, so dass wir beim nächsten Übernachtungsstopp mit dem Verwesungsgestank konfrontiert wurden, der sich noch dazu sehr hartnäckig hielt und wir hoffen, dass er sich samt Putzaktion mit dem nächsten Regen spätestens erübrigt.

Anfangs taten wir uns ein wenig schwer mit der Türkei. Unser Overlander flair, das wir aus Südamerika kannten hatte sich immer noch nicht ganz eingependelt. Wir denken, es lag daran, dass wir noch zu nah an den Städten waren, so viele Leute um uns herum waren, es zu warm war und wir auch noch keine richtigen Highlights erlebt hatten. Die Mittelmeeranrainer sind an den Küsten doch alle sehr ähnlich.

 

Bis jetzt haben wir auch schon ein kleines Vermögen an Eintrittsgeldern ausgegeben. Über € 200,-- pro Person, da wir immer dachten: „Wenn wir schon hier sind, müssen wir es uns auch anschauen, ein zweites Mal kommen wir eh nicht mehr vorbei.“Zuerst waren wir in Pergamon, Ephesus und sind dann nach Pamukale gefahren.  Pergamon und Ephesus waren noch ziemlich leer, aber dann haben uns die Menschenmassen in Pamukale überrollt und wir haben uns noch unwohler gefühlt. Leider mussten wir auch wieder zurück an die Küste und ausgerechnet nach Antalya und Alanya, da es dort eine sehr gute Landy Werkstatt geben soll. Unser Vorderachsdifferenzial hatte so viel Öl verloren hat, dass Meiky mit dem Nachfüllen kaum noch hinterhergekommen ist. Zu lesen in unserem Blog.

 

Wir verbrachten also zwei Nächte in Alanya und kamen aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Ebenfalls in unserem Blog zu lesen.

 

Wir sind mit den Reparaturarbeiten am Landy zum Glück um 14:00 Uhr fertig geworden und haben gleich die nächstbeste Straße in die Berge genommen um in Richtung Kappadokien zu gelangen. Nach ca. 2-3 Stunden Fahrt waren wir auf über 2000 Meter Höhe und es wurde wieder deutlich kühler. Wir mögen nämlich beide die zu warmen Temperaturen nicht allzu sehr und fühlen uns in kälteren Regionen deutlich wohler. Wir fanden schnell einen geeigneten Schlafplatz wo keine Menschenseele weit und breit war, keine Autos, keine Straßen in Sicht und plötzlich ging es uns besser und wir hatten endlich das alte (unbeschreibliche) Overlander Gefühl wiedergefunden!!


Faszination des Schreckens in Alanya

12.06.2018 von Meiky

 

Leider mussten wir nach Alanya in die Werkstatt (siehe Werkstatt Blog) und fuhren ab Demre die Küste entlang nach Osten. In Alanya hat uns auch tatsächlich das erwartet, was wir schon befürchtet hatten:

 

Unmengen an Touristen (vor allem Russen), eine Hotelburg nach der Anderen – teils in fragwürdigem Stil. Die typischen Touristenorte wie Kemer und Side haben wir nicht besichtigt, aber das was wir aus der Ferne sahen hat uns auch schon gereicht. Die letzten 30 Kilometer bis nach Alanya waren furchtbar. Wir fuhren auf einer insgesamt vierspurigen Straße: links davon waren die Hotels und auf der anderen Seite der Strand.

 

Wir können uns nicht vorstellen warum man dort Urlaub machen möchte? Die Straße ist zu jeder Tageszeit stark befahren und die Hotelgäste müssen jedes Mal über die vierspurige Straße, wenn sie zum Strand wollen. Sind das die Hotels bei den in der Werbebroschüre steht: „Meerblick und nur zwei Minuten zum Strand“? Wahrscheinlich ist auch, das einzige „türkische“ was diese Hotelgäste innerhalb der Türkei zu sehen bekommen, der türkische Kellner.

 

In Alanya angekommen ging es mit dem Schrecken weiter. Fasziniert mussten wir das mal genauer unter die Lupe nehmen. Am Hafen reite sich eine Agentur an die andere: für Ausflüge, Jeep Safaris und vor allem riesige Ausflugsboote, die an der Küste etwas rumschippern. Leider haben wir nicht nach dem Preis für eine Tagestour gefragt, das hätte uns echt noch interessiert.


Erster Werkstatt Aufenthalt in Alanya

11.06.2018

 

Wir wollten natürlich ungern in die Touristen Hochburgen zwischen Antalya und Alanya fahren, weil diese Art von Urlaub nichts für uns ist. Allerdings mussten wir dennoch Alanya ansteuern, da wir hörten, dass es dort eine sehr gute Landy Werkstatt geben würde und der Besitzer sogar sehr gut deutsch sprechen würde. Das Differential an der Vorderachse war wahnsinnig undicht, so dass wir mit dem Auffüllen kaum noch hinterher kamen.

 

Die Werkstatt 4x4 Garaj von Besitzer Usta Yüksel in Alanya können wir nur weiter empfehlen und auch die Preise sind mehr als nur fair. Hier die Koordinaten: N 36.54328, E 32.02359

 

Wie vereinbart waren wir um 08:00 Uhr in der Werkstatt und 15 Minuten später ging es auch schon los. Auf beiden Seiten wurden die Steckachsen herausgezogen, so dass wir das Differentialgehäuse an der Vorderachse samt Differential ausbauen konnten. Während die Werkstattangestellten die Verbindungsstellen gesäubert, neu gedichtet und eingebaut haben, führte Meiky weitere Checks am Auto durch und war sehr glücklich, dass er nicht viel zu tun hatte. Wir müssen sagen, das unser 20 Jahre altes Auto wirklich wahnsinnig gut läuft: es klappert, scheppert und knackt zwar immer irgendetwas, aber das sind bei einem Defender absolut normale Geräusche auf die man sich einstellen oder das Radio einfach lauter drehen muss.

 

Wir sind Usta und der Werkstatt wahnsinnig dankbar für die tolle Arbeit und waren gegen 14:00 Uhr wieder fertig.


Allgäu Orient Rallye 2015

The Michaels, Mit dem Auto nach Istanbul, Einreise Türkei

Im Rahmen der Allgäu Orient Rally waren wir 2015 in der Türkei.

Leider haben wir dort nicht wirklich viel gesehen, was wir aber auf unserer Langzeitreise 2018 noch nachholen werden.

 

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