Vorbereitungen

Allgemein:

Wir brauchten ca. 7 Monate Vorbereitungszeit für:

/ Fahrzeugumbauten und -ausbauten

/ Diverse Recherchen wie Einreise, Klima, Verschiffung, Navigation, Sehenswürdigkeiten, Impfungen, Sicherheit, Route..

/ Zwischenmieter für die Wohnung suchen und finden

/ Privates Eigentum aus der Wohnung räumen und einlagern

/ Carnet de Passage - Reisepass fürs Auto

/ Beantragungen von internationalem Führerschein und Fahrzeugschein

/ Krankenversicherungen

 

Versicherungen:

Wir haben die deutsche Krankenversicherung gekündigt und statt dessen eine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen. 2012 waren das ca. € 45,-- pro Monat. Mittlerweile sind es ca. 55 €. Dann kam natürlich eine Auslandskrankenversicherung dazu, die wir beim ADAC gemacht hatten. Auch eine Fahrzeugversicherung hatten wir abgeschlossen für die Verschiffung bei Totalverlust und eine Haftpflicht vor Ort in ganz Südamerika.

Gepäck:

Unsere Packliste umfasste über 150 Positionen, u.a.:

/ Camping Equipment

/ Reiseapotheke

/ Sommer und Winterklamotten

/ Foto Equipment und Laptop

/ Festes Schuhwerk

/ Bergematerial

/ Viele Ersatzteile, Öle und Werkzeug, ca. 30 kg

 

Gesundheit:

Was die Gesundheit auf Reisen betrifft muss man sehr viel bedenken:

/ Eine Höhenkrankheit kann bei zu schnellem Aufstieg ab ca. 2800 Höhenmeter auftreten

/ Ernährung: Risiko für Magen- Darmerkrankungen

/ Malaria: in einigen Ländern in Höhen unter ca. 2000 Metern; nachtaktive Mücken

/ Dengue Fieber: tagaktive Mücken

/ Gelbfieber in Tropenregionen; Impfung für Einreise in Brasilien nötig

/ Hanta Virus in Chile

/ Tollwut: Übertragung durch Bisse

 

Karten, Reiseführer und Navigation

/ Für jedes Land Karten von ReiseKnowHow

/ Mindestens ein Reiseführer pro Land, meistens von ReiseKnowHow und von Dumont

/ Lektüren: „Mit dem Auto durch Südamerika“ von Sonja Nertinger

/ Panamericana Forum

/ Navigationsgerät von Garmin mit topographischen Karten und Eingabe von Koordinaten


Verschiffung

Drei Möglichkeiten:

An sich gibt es drei Möglichkeiten, die wir wählen hätten können um unser Fahrzeug nach Buenos Aires zu verschiffen: RoRo (= roll on, roll off) und eine Kabine auf dem selben Schiff mieten. das wäre die billigste Variante gewesen, allerdings ist der Nachteil an der Sache, dass man sich ca. 30 Tage auf See befindet. Das muss man schon mögen - darum haben wir uns gegen diese Variante entschieden.

 

Möglicheit 2 wäre RoRo und das Fahrzeug an der Enddestination abholen. Hat den Nachteil, dass die Fahrzeuge teilweise an Zwischenhäfen vom Schiff gefahren werden und darum hört man die abenteuerlichsten Geschichten. Von ausgeräumten Fahrzeugen, teils zerstörten Innenräumen etc. Das war uns wirklich zu unsicher.

 

Darum wählten wir Möglichkeit 3: Einen Container. Dieser stellt die sicherste Methode dar, leider auch die teuerste.

Ein 40 Fuß Container kostet ca. € 3.500,-- inkl. allen Gebühren pro Strecke. Aber das war es uns wert und wir mussten uns keine Gedanken um die Sicherheit unseres Landys oder seines Innenlebens machen.

 

Der Vorteil: Eine Halbierung der Kosten ist möglich, wenn sich zwei Fahrzeugen in einem Container befinden.



Kontakt

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