Borneo II – Sarawak

Mit max. zehn anderen Fluggästen erreichten wir, mit MAS Wings, den Flughafen beim Mulu Nationalpark. Auch dieses Mal waren wir uns nicht ganz sicher, was diese Flaute an Touristen verursacht hatte, aber die Vermutung ging auch hier ganz klar Richtung Corona. An Bord galt es eine „Health Declaration“ auszufüllen, die für die Einreise in Sarawak benötigt wurde und auf dem Boden angelangt, stand auch schon ein Uniformierter, mit einem Stirnfieberthermometer bewaffnet, am Eingang zur Ankunftshalle, der alle Passagiere auf deren Körpertemperatur durchleuchtete.

 

Die erste von fünf Nächten in Mulu verbrachten wir, außerhalb des Parks, im Diana Homestay, das einer netten einheimischen Familie gehört. Es war interessant zu sehen, wie die Einheimischen leben und darum ist ein Aufenthalt dort empfehlenswert, jedoch stellte sich für uns die Möglichkeit einer Übernachtung im Park selbst, als die bessere Variante heraus. Man hat dort die Möglichkeit, direkt aus dem Bungalow heraus, selbst auf Entdeckungsreise durch den Dschungel zu gehen. Genug beschilderte Wege gibt es. Möchte man zwischendurch eine Pause machen, ist man sofort wieder im eigenen Zimmer oder dem Restaurant. Ist man allerdings außerhalb des Parks untergebracht, hat man jedes Mal einen Fußmarsch vor sich oder muss sich um einen Shuttleservice bemühen.

Uns persönlich hat das Dschungelerlebnis in Mulu besser gefallen, als am Kinabatangan Fluss. Wir fanden den Wald schöner und haben mehr Tiere entdecken können. Es gibt hier ebenfalls kleine Flussfahrten, viele Höhlentouren und Aktivitäten, die man buchen kann. Auch der sogenannte „Bat Exodus“, bei dem tausende von Fledermäusen ihre Höhle in Schwärmen verlassen, war unvergesslich. Wir mussten zwar drei Mal den langen Fußmarsch zur besagten Höhle auf uns nehmen, bis es endlich geklappt hatte und die Viecherchen endlich Hunger hatten, um die Höhle auf der Suche nach Insekten zu verlassen, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Planmäßig verließen wir nach fünf Nächten Mulu mit dem Flieger nach Kuching. Und hier endet auch unser Reisebericht. Nach diesen quasi mehr oder weniger fünf internetlosen Tagen im Dschungel wurden wir in Kuching, von der Nachricht des bevorstehenden Shutdowns am nächsten Tag, quasi überrannt. Wir hatten eine schöne Unterkunft das Hotel "The  Marian House"  für zwei Nächte gebucht und verließen sie bereits am Morgen nach unserer Ankunft wieder Richtung Flughafen. Es war nicht mehr sicher, welche Flüge noch durchgeführt werden würden und auch nicht, ob eine Einreise für unseren geplanten Stopover in Singapur noch möglich sei.

Letztendlich ließen wir Singapur weg, die Gefahr einer möglichen Hotel Quarantäne war zu groß und da es nur widersprüchliche Aussagen gab, was den Transitbereich am Flughafen anging, war uns auch diese Möglichkeit zu vage, so dass wir versuchen wollten über Kuala Lumpur nach Hause zu kommen. Ein Inlandsflug in Malaysia bewahrte uns auch vor einer drohenden Quarantäne, sollten wir hier festsitzen. Es folgten ein paar Tage an denen wir nichts weiter als Flughäfen, Taxis und Hotels gesehen hatten, Tage des Hoffens und Bangens und der langen Wartezeiten. Aber wir hatten Glück und konnten unseren regulären Emirates Rückflug einigermaßen zu unseren Gunsten umbuchen und landeten zwei Tage vor unserer geplanten Rückkehr in Deutschland. Drei Tage nach unserer Ankunft in Deutschland stellte die Emirates seine Flüge ein.

Alle in diesem Artikel genannten Übernachtungen können wir Empfehlen

 

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