Afrika & Asien 2021 - ...

Ursprünglich geplante Route vor COVID
Ursprünglich geplante Route vor COVID

Ursprünglich sah unser Plan so aus:

Eigentlich war die Überlegung, bereits im Oktober 2020 ab der Haustüre in München, mit unserem Land Rover Defender loszuziehen: Als Erstes Tausende von Kilometer die Ostküste Afrikas hinunter. Danach mit dem Schiff nach Südostasien, um von dort über China und die Mongolei wieder langsam in die Heimat zu fahren. Oder so ähnlich, je nach dem, wohin der Weg uns führt. So der grobe Plan, für den wir ein paar Jahre Zeit eingerechnet hatten.

Wegen der allgemein bekannten Corona Situation entschieden wir uns im Oktober noch etwas zu warten und erst Mitte Februar mit unserer Reise zu beginnen. Allerdings hat uns dann auch noch Äthiopien einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Norden des Landes brach im November 2020 ein Bürgerkrieg aus, so, dass die Grenzen zu Sudan geschlossen wurden und das für voraussichtlich sechs Monate auch bleiben. Es werden keine Visa mehr erteilt. Das macht eine Durchfahrt erstmal nicht mehr möglich. Einfach drauf loszufahren, in der Hoffnung, dass sich die Lage wieder entspannen wird bis wir dort wären, war uns zu ungewiss. Sudan stellt dann nämlich eine Sackgasse dar: Durch den Südsudan geht es momentan auch noch nicht und mit der Fähre von Port Sudan auf die Arabische Halbinsel zu verschiffen, war auch keine Option für uns.

Daher entschieden wir uns im Januar 2021 dafür, nach Südafrika zu verschiffen. Auf´s Verschiffen haben wir eigentlich keine große Lust. Das Gefühl von der Haustüre aus loszufahren, ist einfach viel schöner und das Ganze deutlich stressfreier. Man übergibt die Wohnung, setzt sich in den Landy, schon geht es los. Verschiffen ist nervig: Die Karre muss gepackt, zum Hafen gebracht und in fremde Hände übergeben werden. Das Hinterherfliegen sowie das Abholen des Autos aus dem Zoll, sind dazu eine kostspielige Angelegenheit. Die Reise beginnt eigentlich erst dann, wenn man all seine sieben Sachen wieder beisammen hat und Diesel, Wassertanks und Kühlschrank befüllt sind.

Wir entschieden uns für den Juni. Zwar ist dann noch Winter in Südafrika, aber dann ist es nicht zu heiß und die sehenswerten Orte sind nicht überfüllt. Grenzübertritte erscheinen derzeit problemlos. Man braucht nur zusätzlich noch die negativen PCR-Tests. Um die kommende Corona Lage abzuwarten, planen wir erstmal eine Zeit lang im südlichen Afrika zu bleiben und entscheiden danach, wie es weiter gehen wird.


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